Auch meine zweite Frage im Rahmen des Bürgerdialogs „Ihre Meinung zählt!“ zur parteiübergreifenden Kommunalpolitik fand ein erstaunliches Echo und ich danke allen, die mir Beiträge dazu haben zukommen lassen. Sie zeigen einerseits auf, wie eine solche Form der Kommunalpolitik gelebt werden kann und schlagen vor, Sitzungen soweit wie möglich für die Öffentlichkeit zugänglich zu halten, Protokolle für jede und jeden einsehbar zu machen und Bürgerinnen und Bürger vor Entscheidungen im Stadtrat einzubeziehen. Andererseits weisen Sie auch mit Recht auf die hohe Bedeutung der Parteien im Rahmen der politischen Willensbildung und der Interessenvertretung hin. Diese Rolle der Parteien ist wichtig für die Sachdiskussion, Entscheidungen sollten aber eben nicht parteiideologisch getroffen werden. Politik besteht stets aus Kompromissen, die aber nicht „faul“ sind, wenn sie ehrlich erstritten wurden. Insofern bestätigt sich meine Aussage, die auf parteiideologisch ungefärbte Sachentscheidungen abzielt, die dem Wohl der Bürgerinnen und Bürger in Stadt und Dörfern verpflichtet sind. Wenn das gewährleistet ist, können Parteien ihren wichtigen Auftrag verantwortungsvoll erfüllen, den Meinolf Bödefeld aus Brilon (Benennung des Verfassers hier auf dessen eigenen Wunsch) so benennt: Über klar strukturierte Sachdiskussion zu schnellen und fundierten Entscheidungen kommen.